Botox

Botox wird aus Botulinum Toxin A hergestellt. Das ist ein Nahrungsmittelgift, das von Botulismus Bakterien synthetisiert wird. Es lähmt über eine gewisse Zeit die Nerven der Gesichtsmuskeln, die sich dann nicht mehr zusammenziehen können und demzufolge keine Hautfalten mehr hervorbringen können.

Das Botox wird in der Medizin seit mehr als 20 Jahren angewendet und ist in Deutschland seit 1993 zugelassen. Botox wurde zu Beginn in der Neurologie und in der Augenmedizin angewendet, es wirkt auch bei Migräne und bei Menschen, die unter Hyperhidrosis leiden. Am häufigsten wird Botox jedoch heute zur Behandlung von Falten verwendet.

Obwohl Botox ein Nervengift ist, besteht bei den geringen Dosen, die im Rahmen der Behandlung von Falten zum Einsatz kommen, für den Menschen keine Gefahr. Hier werden lediglich 500 Einheiten injiziert. Für eine tödliche Dosis wird das Neunzigfache dessen benötigt.

Das Botulinumtoxin wird im menschlichen Körper abgebaut, sodass das Zentralnervensystem nicht erreicht wird. Die Faltenbehandlung mit Botox muss, um das gewünschte Ergebnis zu erhalten in Abständen von etwa sechs Monaten wiederholt werden. Das Faltenunterspritzen mit Botox ist keine große Sache, viele Menschen lassen sich das Botox heute schon während der Mittagspause spritzen und gehen danach wieder wie gewohnt ihrer Arbeit nach.

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