Hautstraffung

Die Hautstraffung bietet die Möglichkeit, das biologische Alter und die damit verbundene Hautalterung zu überlisten. Neben den bekannten Methoden der Hautstraffung im Gesicht können im Rahmen der Schönheitschirurgie noch andere Regionen des Körpers einer Hautstraffung unterzogen werden.

Ehemals übergewichtige Patienten haben häufig das Problem, dass nach einer Gewichtsreduktion zu viel Haut am Bauch übrig ist. Bei einer Hautstraffung kann diese überschüssige Haut entfernt und die restliche Haut gestrafft werden. Ähnliche Ergebnisse der Hautstraffung lassen sich auch an den Oberarmen oder am Kinn erzielen. Der medizinische Fachbegriff für diese Art von Eingriffen wird Abdominoplastik genannt. Häufig erfolgt eine Hautstraffung nach einer erfolgreichen Fettabsaugung.

Weil das in der Regel Eingriffe über große Flächen sind, wird die OP in Vollnarkose ausgeführt. Der Hautstraffung schließt sich dann ein Klinikaufenthalt von bis zu sieben Tagen an. In der Regel müssen diese Schönheitsoperationen vom Patienten selbst getragen werden. In Ausnahmefällen, wenn die überschüssige Haut im Rahmen der Behandlung von Adipositas entstanden ist und zum Beispiel das Ergebnis vom Einsatz eines Magenbandes, ist es möglich, dass dann die Krankenkasse auch die Zusatzkosten für die im Anschluss notwendige Hautstraffung übernimmt.