Eigenhaarverpflanzung

Die Eigenhaarverpflanzung (Transplantation) wird am häufigsten bei Männern vorgenommen, die eine Glatze haben. Bei Männern, die zur Kahlköpfigkeit neigen, zeigen sich die ersten haarlosen Stellen schon zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr. Für viele Männer ist der Verlust des Kopfhaares eine große seelische Belastung, sodass sie in der Eigenhaartransplantation einen Ausweg sehen.

Der Haarausfall bei den Männern muss dabei nicht immer medizinische Gründe haben. Wie bei Frauen der Busen so wichtig ist, so ist es bei Männern das Kopfhaar. Volles Haar ist ein Zeichen für Stärke und Durchsetzungsvermögen und macht attraktiv. Männer in Führungspositionen sind häufig eine Klientel, dass sich zur Eigenhaarverpflanzung entschließt.

Die Eigenhaarverpflanzung ist relativ komplikationslos. Dabei werden Haare aus dem vorhandenen Haarkranz auf die obere Kopfhaut verpflanzt. Zuerst werden ellipsenförmige Hautstreifen entnommen. Durch die Eigenhaarverpflanzung wird das Haar aber nicht verdichtet und es wachsen auch nicht plötzlich mehr Haare auf dem Kopf. Es wird lediglich erreicht, dass die Verteilung der Haare so optimiert ist, dass es optisch nach mehr aussieht.

Ist es bei den betroffenen Männern genetisch bedingt, dass sie ihr Kopfhaar vorzeitig verlieren sollen, kann die Eigenhaarverpflanzung den Prozess nicht gänzlich aufhalten, sondern bringt nur vorübergehend ein optisch gutes Ergebnis.