Abdominoplastik

Dienstag, 8. Dezember 2009

Abdominoplastik ist der medizinische Begriff für eine Bauchstraffung. Diese Schönheitsoperation ist dann angebracht, wenn im Unterbauch des Betroffenen eine sogenannte Fettschürze vorhanden ist, welche die Haut überlappt. Eine Abdominoplastik kann auch vorgenommen werden, wenn es bei Frauen im Zusammenhang mit einer Schwangerschaft zur Bildung von Striaes gekommen ist. Aber auch bei sehr übergewichtigen Menschen kann es zur Striaebildung kommen, die nach einer erfolgreichen Gewichtsreduktion deutlich sichtbar werden.

Ablauf

Bei dieser Operation werden die Bauchhaut und die des Unterhautfettgewebes quer über den Bauch durchtrennt. Ein Teil der Bauchhaut wird von der Bauchdecke abgelöst und nach unten gezogen und der überflüssige Teil der Haut und überschüssiges Unterhautfettgewebe werden entfernt. Dabei muss auch der Bauchnabel neu eingepflanzt werden.

Nachsorge

Die Abdominoplastik ist eine große Operation, die deutliche Narben hinterlässt, die auch später nicht verwachsen. Sie dauert zwischen ein und vier Stunden und wird unter Vollnarkose durchgeführt. Nach der Operation muss der Patient mindestens noch fünf Tage liegen. Erst zehn Tage nach einer Abdominoplastik kann der Betroffene wieder am normalen Alltagsleben teilnehmen.

Ziel

Im Ergebnis einer Abdominoplastik kann die Silhouette des Betroffenen deutlich verbessert werden. Insbesondere für Menschen, die unter Adipositas leiden und erfolgreich ihr Gewicht um 50 oder gar 100 Kilo reduzieren konnten, kann die Abdominoplastik der Lohn für den Erfolg bei der Gewichtsreduktion sein.

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