Vaginalplastik

Der natürliche Alterungsprozess und vorausgegangene Schwangerschaften verändern den Körper der Frau ungemein. Verformungen der Vagina machen es vielen Paaren nahezu unmöglich eine lustvolle Intimbeziehung zu haben. Dabei kann die Vaginaplastik helfen, die das Lustempfinden der Frau steigert und sogar Probleme mit Inkontinenz beseitigt.

Die Vaginalplastik ist nicht nur eine ästhetische Operation. Sie kann auch bei einer Schwäche der Beckenbodenmuskulatur medizinisch sinnvoll sein. Vor einer Vaginalplastik muss die Frau sich vom Gynäkologen und eventuell vom Urologen ärztlich untersuchen lassen.

Bei einem operativen Eingriff wird zwischen vorderer und hinterer Vaginalplastik unterschieden. Mithilfe der vorderen Vaginalplastik wird die Harnblase angehoben und neu befestigt. Bei der hinteren Vaginalplastik wird die Haut der Scheide im hinteren Bereich der Vagina mit Stichen in die Scheidenhaut Muskeln eingenäht und dabei verengt.

Operationen dieser Art kosten je nach Umfang und Klinik zwischen 2.000 und 4.000 Euro. Wird die Vaginalplastik aus rein ästhetischen Gründen durchgeführt, übernehmen die Krankenkassen die Kosten nicht. Nach einer Operation sollten Frauen sechs Wochen keinen Geschlechtsverkehr ausüben und auf sportliche Betätigungen, die zu Reibungen im Bereich der Vagina führen wie Reiten oder Fahrradfahren verzichten.

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