Tränensäcke

Ausgeprägte Tränensäcke sind nicht unbedingt ein Zeichen für einen schlechten Lebenswandel. Die Ursache kann erblich bedingt sein und ein Gesicht älter und müde aussehen lassen, sodass die Tränensäcke zum ästhetischen Problem werden. Um Tränensäcke zu entfernen, ist nicht immer eine Operation notwendig. Leichte Tränensäcke lassen sich kosmetisch mit Concealern vertuschen. Oft helfen auch kühle Kompressen mit Eiswürfeln oder eine Massage mit tiefgekühlten Teelöffeln.

Sind die Tränensäcke hingegen so stark ausgeprägt, dass nur noch eine Operation hilft, muss auch nicht immer gleich ein Skalpell zum Einsatz kommen. Moderne Techniken mithilfe eines Lasers bringen gute Ergebnisse. Dabei werden die mit Lymphe und Fett gefüllten Partien entfernt.

Die Operation mit dem Skalpell erfolgt unter Vollnarkose. Dabei wird ein Mikroskop verwendet. Das Fettgewebe wird abgetrennt und häufig ein Teil des Orbitalmuskels entfernt. Die Operation selbst dauert kaum länger als eine Stunde ist aber mit einem Klinikaufenthalt von mindestens zwei Tagen verbunden. Um Infektionen vorzubeugen, müssen danach Medikamente eingenommen werden.

Die Kosten so einer Operation betragen in etwa 1.800 bis 3.000 Euro. Für eine Laserbehandlung ist kein Krankenhausaufenthalt notwendig, aber auch dabei entstehen Kosten bis zu 2.500 Euro.

Erfahren Sie jetzt mehr zum Thema Augenlidkorrektur und finden Sie einen erfahrenen Facharzt!