Eigenfettunterspritzung

Freitag, 18. Dezember 2009

Die Eigenfettunterspritzung ist eine Möglichkeit sich verjüngen zu lassen, ohne dass dabei ein Skalpell eingesetzt werden muss. Mit Eigenfett können Falten im Gesicht unterspritzt werden. Das Risiko, dass das Fett abgestoßen wird oder der Körper darauf allergisch reagiert, ist gering, weil keine fremden Stoffe injiziert werden.

Viele nicht ausreichend informierte Menschen glauben, dass sie sozusagen zum Fettabsaugen gehen, das Fett an den unerwünschten Stellen verschwindet und dann an den Stellen wieder auftaucht, wo es die Falten unterpolstert. Ein Irrtum. Für die Eigenfettunterspritzung wird nur ein geringer Teil Fett entnommen. Genauso viel, dass es reicht, um es unter die Falten zu spritzen.

Das Prinzip ist ganz simpel. An unauffälliger Stelle, wie zum Beispiel durch dem Bauchnabel, wird unter lokaler Betäubung eigenes Fettgewebe beim Patienten entnommen. Das Fett wird entsprechend aufbereitet, sterilisiert und dann reimplantiert, um die Falten zu glätten.

Mit dieser sehr wirkungsvollen Methode lassen sich beispielsweise Narben unterfüttern, die Lippen vergrößern oder Augenringe verringern. Für größere Defekte im Gewebe ist diese Methode nicht geeignet. Der Vorteil im Gegensatz zur Unterspritzung fremder Substanzen wie Hyaluronsäure oder Kollagen besteht im Wesentlichen darin, dass die Behandlung von Dauer ist und nicht alle halbe Jahre wiederholt werden muss. Unerwünschte Nebenwirkungen wie beispielsweise Granulome im Unterhautgewebe gibt es nicht.

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