Brustvergrößerung mit Silikon

Jährlich lassen sich in Deutschland mehr als 25.000 Frauen ihre Brust vergrößern, dabei sind heute mehr als 50 Prozent der Frauen jünger als 25 Jahre. In den meisten Fällen wird bei der Brustvergrößerung ein Implantat aus Silikon eingesetzt. Es handelt sich dabei um eine Silikonhülle, die mit Silikongel oder in selteneren Fällen mit einer Kochsalzlösung gefüllt ist. Heute sind Silikonfüllungen sehr sicher und können in der Regel lebenslang im Körper verbleiben.

Die Silikonimplantate werden unter Vollnarkose entweder direkt unter den Brustmuskel gesetzt oder zwischen dem Brustmuskel und der Haut implantiert. Der dafür notwendige Schnitt wird entweder am Warzenhof entlang oder in der Brustumschlagfalte gesetzt und ist später kaum sichtbar. Mittlerweile gibt es sogar eine neue Technik für die Brustvergrößerung, bei der mittels Sonden das Implantat über den Bauchnabel in die Brust gebracht wird.

Wie alle operativen Eingriffe ist auch die Brustvergrößerung mit Risiken verbunden, die sich auf die Narkose und die Wundheilung beziehen. Auch Infektionen können entstehen, wenn das Silikon als Fremdkörper erkannt wird und sich auch noch mehrere Jahre nach einer anfänglich erfolgreichen Operation eine sogenannte Kapselfibrose bildet.

In einem persönlichen Beratungsgespräch mit dem behandelnden Schönheitschirurgen werden Interessenten auf die Risiken, die mit der Brustvergrößerung einhergehen, aufgeklärt.

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