Schlupfwarzen

Als Schlupfwarzen werden nach innen gerichtete Brustwarzen bezeichnet, die für manche Frauen ein ästhetisches Problem darstellen. Außerdem können Schlupfwarzen zur Folge haben, dass die Frau nicht in der Lage ist, ihr Kind zu stillen. Durch einen operativen Eingriff lassen sich Schlupfwarzen beheben.

Für die Operation gibt es mehrere Verfahren. Welche letztlich Anwendung findet, ist davon abhängig, ob die Stillfähigkeit der Frau erhalten bleiben soll. Bei einer Brustwarzenkorrektur, bei der die Milchgänge nicht beeinflusst werden sollen, erfolgt ein winziger Schnitt auf dem Warzenhof. Dabei werden das Brustwarzen- und das Vorhofgewebe angehoben und nach außen gezogen. Dadurch wölbt sich die Brustwarze von selbst nach außen. In dieser neuen Position werden dann Nähte fixiert. Die Narbe ist später fast unsichtbar.

Bei einer Schlupfwarzenkorrektur, bei der die Milchgänge durchtrennt werden können, wird ebenfalls ein kleiner Schnitt ausgeführt, die Brustwarze nach außen gekehrt und vernäht. Diese Eingriffe dauern kaum länger als zwei Stunden und werden ambulant durchgeführt. Mögliche Schmerzen im Brustwarzenbereich im Anschluss an die OP werden mit Schmerzmitteln behandelt.

Mittlerweile gibt es auch ein neues Verfahren, bei dem kein Schnitt gesetzt wird. Die nach innen gerichtete Brustwarze wird mithilfe von Spezialkanülen von außen her durch die Haut korrigiert.

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