Segelohren Operation

Die Otopexie bzw. Ohrenanlegen gehört in der Schönheitschirurgie mittlerweile zur Routine. Abstehende Ohren sind eine häufig vorkommende Fehlbildung, der sich auf einfache Art und Weise begegnen lässt. Für Kinder zahlen in der Regel die Krankenkassen die Operation. Aber auch Jugendliche oder Erwachsene, deren Eltern es verabsäumt hatten oder nicht für notwendig hielten etwas gegen die Segelohren zu unternehmen, lassen heute eine Ohrenkorrektur durchführen, auch wenn sie die Kosten selbst tragen müssen.

Weil die Ohren bereits im frühen Kindesalter ihre endgültige Größe erreichen, lässt sich eine Segelohren Operation schon bei Kindern im Alter von drei Jahren anwenden. Allerdings gibt es Kliniken, die das Mindestalter auf fünf Jahre gesetzt haben. Natürlich kann eine Segelohren OP auch noch im Erwachsenenalter durchgeführt werden, meistens zahlen dann aber die Kassen nicht mehr für diese ästhetische Operation.

Der Schnitt, der für die Korrektur notwendig ist, erfolgt immer von der Rückseite des Ohres, sodass die daraus resultierende Narbe später nicht zu sehen ist. Für die Durchführung der Operation hat der Chirurg drei Möglichkeiten. Erstens kann er durch die Reduzierung des Anthelixknorpels das Ohr neu falten, zweitens kann er durch gezielte Nähte die Anthelixfalte neu formen oder drittens durch spezielle Schnitttechniken, bei denen auch der Knorpel eingeschnitten und dann neu geformt wird, die Segelohren anlegen. In der Regel werden die erstgenannten Möglichkeiten angewendet.

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