Otoplastik

Otoplastik ist der medizinische Fachbegriff für eine Ohrenkorrektur, ein Routineeingriff in Schönheitskliniken, der häufig schon bei kleinen Kindern durchgeführt wird. Anders als im Fernen Osten, wo Segelohren ein Zeichen von Klugheit und Wohlstand sind, machen sich Menschen mit Segelohren in unseren Regionen häufig ungewollt zum Gespött und müssen leiden. Schon bei Kindern können Segelohren, die eine angeborene Fehlbildung sind, zu psychischen Störungen führen und Minderwertigkeitskomplexe zur Folge haben.

Mit einer Otoplastik kann der Ohrknorpel neu geformt und das Ohr an den Kopf angelegt werden. Sie ist in jedem Alter möglich. Ärzte empfehlen die Ohroperation vor dem Eintritt in die Schule oder spätestens bis zum 10. Lebensjahr.

Die Operation erfolgt ambulant aber auf Wunsch auch unter Vollnarkose. Während der Operation muss der Ohrknorpel neu geformt und in dieser neuen Form festgemacht werden. Die Operation selbst dauert kaum länger als eine Stunde. Nach der Otoplastik muss der Patient in der Folgewoche einen festen Kopfverband tragen, der die Ohren eng an den Kopf presst. Kurz nach der Operation kann es zu leichten Schmerzen und bläulichen Verfärbungen am Ohr kommen. Beides geht nach wenigen Tagen zurück. Beim Schlafen sollte drei Wochen ein Mützenverband getragen werden, damit die Ohrmuschel vor dem Abknicken geschützt wird. Etwa 10 Tage nach der Otoplastik werden die Fäden gezogen und Pflaster entfernt. Die endgültige Form des Ohres sieht man nach zwei bis drei Monaten, wenn sämtliche Schwellungen zurückgegangen sind.

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