Gesäßstraffung

Für die Form des Gesäßes sind verschiedene Faktoren verantwortlich. Das Gewebe zeigt sich entweder elastisch, prall, mit Dellen, erschlafft, faltig oder grobporig. Neben genetischen Faktoren spielen das Alter, die Konstitution, die Ausbildung der Muskulatur (z.B. durch Sport bzw. eingeschränkte Mobilität), das Gewicht sowie Erkrankungen oder Traumen (Unfälle) eine Rolle.

Bei einer Gesäßstraffung wird das Gewebe durch verschiedene Methoden den Proportionen des Körpers angeglichen. Bei der Liposuktion werden Fettzellen durch medikamentöse Lösungen verflüssigt und abgesaugt. Dieser Eingriff kann unter lokaler Betäubung oder unter Vollnarkose durchgeführt werden. Die Modellierung der angestrebten Gesäßform entsteht durch Exzision von überschüssigem Gewebe (Hautfalten, Hautlappen), die Straffung durch eine spezielle Nahttechnik sowie geeignete Stützverband- und Tape-Techniken. Der gewählte Verband muss für einige Wochen getragen werden, danach sind Schwellungen abgeklungen und erste Resultate gut sichtbar.

Die Schnittführung erfolgt hauptsächlich der anatomischen Gegebenheit angepasst. Inzisionen sind unterhalb der Gesäßseite, lateral an der Trochanterregion sowie in der Gesäßfalte möglich. Das Gesäß erhält dabei eine Straffung nach cranial (zum Kopf hin) mit leichter Tendenz zur Wirbelsäulenmitte hin. So entsteht nach abgeschlossener Heilung ein gleichmäßiges, proportionales Bild. Der Wundbereich wird schichtweise geschlossen, der Hautfaden ist meistselbstauflösend, muss nicht gezogen werden. Die daraus resultierende Narbe ist sehr fein, kaum sichtbar.

Ist das Gewebe z.B. durch eine starke Gewichtsreduktion erschlafft, erfolgt der Aufbau (Glutealaugmentation) durch Exzision der überschüssigen Haut sowie durch spezielle Gesäßexpander, die Brustimplantaten ähneln (z.B. Silikonimplantate), in verschiedenen Formen und Größen zur Verfügung stehen und zwischen die Gesäßmuskelstränge eingebracht werden.

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