Augenchirurgie

Die Augenchirurgie wendet verschiedene operative (invasive) Methoden zur Behandlung von Fehlsichtigkeiten, Erkrankungen, Störungen und Traumen im Bereich des Auges sowie der Augenhöhle an.

Mit einem Laser lassen sich Hornhautverkrümmungen sowie Kurz- und Weitsichtigkeit behandeln (LASIK). Auch diabetisch bedingte Netzhauterkrankungen oder ein Glaukom können mit Hilfe des Lasers schonend therapiert werden. Die Vorteile einer Lasertherapie sind die exakten, computergesteuerten Schnittführungen (geringes Verletzungsrisiko der umgebenden Gewebe), der meist schmerzfreie Eingriff, die zügige Ausheilung sowie die guten Ergebnisse.

Linsenfehler lassen sich durch Implantation feiner Kontaktlinsen oder durch Einsatz einer künstlichen Linse beheben. Die ästhetische Augenchirurgie beseitigt Schlupflider und Tränensäcke, liftet Augenlider und Augenbrauen und nutzt Botulinumtoxine (Botox) zur Faltenkorrektur um die Augen herum. Die conduktive Keratoplastik dient der Behandlung einer Altersweitsichtigkeit. Hierbei wird die Hornhautoberfläche in ihrer Struktur verändert, wodurch das Nahsehen wieder ermöglicht wird.

Das weitläufige Spektrum der Augenchirurgie befasst sich zudem mit der operativen Entfernung von Lidtumoren und Xanthelasmen, der Korrektur von Lidfehlstellungen, der konventionellen Therapie des grauen Stars (Glaukom), der Netzhautablösung und –verletzung, den Glaskörpererkrankungen (z.B. Vitrektomie = Glaskörpersersatz) sowie Gefäß- und Nervenveränderungen im und am Auge.

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