Besenreiser
Mittwoch, 20. Januar 2010
Besenreiser stellen für viele Menschen ein kosmetisches Problem dar. Es handelt sich hierbei um kleine Venengeflechte, die durch unterschiedliche Ursachen (genetisch bedingt, Störungen des Organhaushalts, anatomische Variationen, Erkrankungen) deutlich an der Hautoberfläche sichtbar werden.
Ein Verlust an Elastizität der Gefäßwände sowie ein verschobenes Druckverhältnis führen zur Erweiterung und so zu den sichtbaren Erscheinungen. In den meisten Fällen entstehen Besenreiser an den Beinen. Bevor kosmetische oder operative Anwendungen zum Einsatz kommen können, sollten die angezeigten Venengeflechte ärztlich abgeklärt werden.
Zur Behandlung von Besenreisern stehen unterschiedliche Methoden zur Verfügung. Die Lasertherapie behandelt feine, sehr kleine Venen. Durch den Strahl werden die Besenreiser gezielt zerstört ohne die Umgebung zu schädigen, das austretende Blut (bildet kleine Hämatome) gelangt ins Gewebe und wird resorbiert. Meist sind zwei bis drei Behandlungen notwendig, danach sind die Zeichnungen an der Haut verschwunden. Auftretende Rötungen oder Schwellungen klingen rasch wieder ab.
Neben der Lasertherapie hat sich auch die Sklerotherapie bewährt. Hierbei werden verschiedene Substanzen in das Gefäß injiziert, wodurch es verödet. Der Verödungsprozess entsteht durch Provokation einer Entzündung. Diese führt zu einer Verklebung des Gefäßes und zu einem Auflösen der Zellstrukturen. Durch den körpereigenen Abwehrmechanismus können die Gefäßfragmente zügig abgebaut und resorbiert werden.
Die Sklerotherapie ist, verglichen mit der Lasertherapie, sehr schmerzarm. Der Laser verursacht auf der Haut das Gefühl feiner Nadelstiche. Beide Methoden gelten insgesamt als sehr komplikationsarm und gut verträglich.
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