Carboxytherapie

Zur Behandlung von Cellulite oder Fettdepots, die das Hautbild negativ beeinflussen, kann CO2 in das Fettgewebe der Unterhaut eingebracht werden. CO2 wird im menschlichen Gewebe zu aktivem Sauerstoff (Wasserstoffperoxid – Reaktion aus Sauerstoff mit Wasser) umgewandelt und ist für den Organismus unschädlich.

Bei dieser, als Carboxytherapie bezeichneten Methode wird das Gas mittels feiner Nadeln injiziert. CO2 verteilt sich im Unterhautfettgewebe, regt dort die Mikrozirkulation an (vermehrte Durchblutung, Wärmebildung) und führt so zu einer besseren Drainage des Lymph- und Venensystems. Zusätzlich steigert das Gas Oxidationsprozesse von Fettsäuren, wirkt lysierend auf Fettzellmembranen und regt den Stoffwechsel an.

Erste sichtbare Erfolge zeigen sich bereits nach wenigen Anwendungen. Die gesamte Therapie umfasst zwischen zehn und 15 Behandlungen. Nach ca. zwei Jahren lässt die Wirkung des Gases nach, die dann risikolos wiederholt werden kann.