Cellulite

Cellulite (umgangssprachlich Orangenhaut genannt) ist eine Veränderung der Hautstruktur, die meist Frauen betrifft und sich vornehmlich im Bereich der Oberschenkel und am Gesäß zeigt. Es handelt sich dabei um keine Erkrankung sondern um eine Schwäche des Bindegewebes.

Die hohe Geschlechtsspezifität von Cellulite lässt sich mit dem unterschiedlichen Aufbau des Bindegewebes bei Mann und Frau begründen. Während Kollagenfasern beim Mann eine gitterähnliche Zellstruktur aufweisen, die für eine gute Stabilität sorgt, finden sich diese Fasern bei der Frau parallel nebeneinander angeordnet. Fettzellen können sich hier sehr leicht zwischenlagern und so bei Druck von innen an der Hautoberfläche durch Dellen und Erhebungen sichtbar werden.

Mit zunehmendem Gewicht wachsen die Fettzellen, die bei der Frau (als Depot) besonders im Bereich der Oberschenkel und am Po eingelagert sind, und drücken sich weiter hervor. Aber auch schlanke Frauen leiden unter Cellulite. Neben vergrößerten Fettzellen spielen weitere Faktoren eine Rolle. Hierzu zählen unter anderem Bewegungsmangel, ungesunde Ernährung, Lymphstau und eine abnehmende Elastizität der Haut mit dem Alter.

Zur Behandlung stehen neben sportlichen Aktivitäten, einer Ernährungsumstellung, Massagen und Lymphdrainagen auch verschiedene Methoden der ästhetischen oder plastischen Chirurgie zur Verfügung. Durch Fettabsaugung (Liposuktion) können überschüssige Fettzellen entfernt werden. Die elektrische Lipolyse löst Fettzellen mit eingebrachten Nadelelektroden, die ein Spannungsfeld erzeugen, auf. Daneben werden auch Body Wrapping, Lifting und spezielle Injektionen zur Verbesserung des Hautbildes genutzt.

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