Epi Lasik

Laserbehandlungen im Bereich der Hornhaut des Auges (LASIK = Laser in situ Keratomileusis) werden in der Regel in zwei aufeinanderfolgenden Schritten durchgeführt. Um an das eigentliche Operationsgebiet kommen zu können, muss die oberste Hornhautlammelle (Flap) inzidiert und eröffnet werden.

Dies erfolgt mit einem mikrochirurgischen Messer (Mikrokeratom), dessen Klinge aus Stahl ist. Der Schnitt ist kreisrund und endet kurz vor der völligen Durchtrennung. An der noch befestigten Stelle wird der Flap (engl. für Klappe) mit einem stumpfen Spatel zur Seite geklappt. Im Anschluss erfolgt die eigentliche Laserbehandlung.

Bei der Epi-LASIK (auch LASEK = Laser Epithelial Keratomileusis) handelt es sich um eine leicht abgewandelte Form, bei der nur die Epithelschicht der Hornhaut abgelöst wird, die tieferen Schichten werden nicht inzidiert. Diese Methode eignet sich vor allem bei sehr dünnen Hornhautverhältnissen, bei Kurzsichtigkeiten bis zu -6,0 Dioptrien und Weitsichtigkeiten bis zu +3,0 Dioptrien. Zusätzlich können auch Verkrümmungen bis zu -4,0 Dioptrien durch Umformung des Wölbungswinkels behoben werden.

Nach dem Lasereinsatz wird die Epithelschicht wieder aufgelegt und für einige Tage durch eine spezielle Kontaktlinse geschützt, um den über vier bis sechs Wochen dauernden Heilungsprozess zu unterstützen.

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