Excimer Laser

Mit Hilfe eines Lasers lassen sich viele Fehlsichtigkeiten schonend und völlig schmerzfrei beheben. Die LASIK (Laser in situ Keratomileusis, Eingriff innerhalb der Hornhaut) ist ein weltweit genutztes Verfahren, welches verschiedene Laser zur Eröffnung und Korrektur der Linse nutzt. Unter lokaler Betäubung erfolgt die kreisrunde Eröffnung der obersten Hornhautlammelle (Flap) mit einem Mikrokeratom (mikrochirurgisches Messer). Diese wird zur Seite geklappt und bietet dem eingesetzten Laser freien Zugang.

Der Excimer-Laser ist ein computergesteuerter Laser, der es dem Operateur erlaubt, durch exakte Berechnungen und Voreinstellungen Hornhautverkrümmungen sowie Weit- und Kurzsichtigkeiten zu behandeln. Dabei wandelt der Computer die ermittelten Daten in eine genaue und zielgerichtete Strahlendosis um, die nur die Hornhautareale bestrahlt, die entfernt oder umgeformt werden sollen. Gleichzeitig berechnet er auch die während des Eingriffs ausgeführten Augenbewegungen und verhindert so eine Abweichung des Strahls.

Der auf die Hornhaut auftreffende Laserstrahl verursacht eine Verdampfung, die Hornhautareale von einer ungefähren Stärke von einem tausendstel Millimeter betrifft. Hierdurch lassen sich Fehlsichtigkeiten von ca. -10,0 Dioptrien bis + 4,0 Dioptrien behandeln.

Nach dem Einsatz des Excimer-Lasers kann die geöffnete Lamelle wieder zurückgeklappt werden, sie haftet dem Auge an und muss nicht zusätzlich fixiert werden. Nach ca. sechs Wochen ist der Heilungsprozess abgeschlossen.

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