Glutealaugmentation

Zum Aufbau eines wohlgeformten oder gut proportionierten Gesäßes kann die Glutealaugmentation genutzt werden. Wie bei der Brustvergrößerung stehen hierfür unterschiedlich geformte Implantate (aus Silikon oder Kochsalz-gefüllt) zur Verfügung, die bei einem operativen Eingriff unter Vollnarkose in beide Gesäßhälften eingebracht werden.

Daneben kann der Aufbau auch durch spezielle Injektionen unter Lokalanästhesie erfolgen (eine nicht-invasive Alternative bei kleinen Schönheitsbeeinträchtigungen). Eine Augmentation wird neben kosmetischen Gründen unter anderem auch bei schlaffem Gewebe nach Gewichtsreduktion, bei sehr klein ausgeprägten oder flachen Gesäßhälften oder auch bei anlagebedingten Fehlbildungen genutzt.

Bei der ersten Begutachtung der Glutealregion zeichnet der Operateur die Stellen ein, die er aufpolstern möchte, um den Po nach Wunsch des Kunden aufzubauen oder diesen den Körperproportionen anzupassen.

Während des Eingriffs liegt der Patient auf dem Bauch. Je nach gewählter Schnittführung wird im Bereich der oberen Pofalte oder unterhalb des Gesäßes beidseits ein kleiner Schnitt gesetzt. Der Glutealmuskel wird vorsichtig geöffnet und gespreizt, bis an der vorgezeichneten Stelle eine Tasche entsteht, in die das Implantat eingegeben werden kann. Mit Hilfe von Probeimplantaten können vor der Wahl des Originals die geeignete Größe und Form bestimmt werden. Der Wundverschluss erfolgt unter Einlage einer Drainage (Abfluss von gebildeter Wundflüssigkeit und von Blut), die am nächsten Tag gezogen werden kann.

Für ein bis zwei Tage muss der Patient anschließend auf dem Bauch liegen, um unnötigen Druck und Manipulationen zu vermeiden. Durch das Tragen einer Stützhose für ein bis zwei Monate wird die Ausbildung der endgültigen Form unterstützt. Das zu Beginn entstandene Hämatom verteilt sich langsam im Gewebe und ist nach ca. zwei Wochen, wie auch die meisten Schwellungen, nicht mehr sichtbar.

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