Hyaluronsäure

Hyaluronsäure ist ein wichtiger Bestandteil des Bindegewebes. Sie hält dieses straff und in Form, dient daneben aber unter anderem auch der Ernährung des Gelenkknorpels und des Glaskörpers des Auges.

Durch Alterungsprozesse, Verletzungen oder Erkrankungen kann die Produktion der Hyaluronsäure eingeschränkt oder ausgesetzt sein. Hier hat sich die Zufuhr von außen als Behandlungsmethode bewährt. Eine fehlende oder reduzierte Gelenkernährung kann durch Hyaluronsäure-haltige Injektionen ausgeglichen werden. Hierdurch werden Bewegungen erleichtert und Schmerzen reduziert.

Einer besonderen Bedeutung kommt die Hyaluronsäure in den letzten Jahren im Bereich der Faltenbehandlung zu. Hyaluronsäure bindet Feuchtigkeit, regt die Neubildung von Zellen an und ermöglicht durch Einlagerung in vorhandene Zellstrukturen eine bessere Zellteilung und Regenerierung. Zur äußerlichen Anwendung, als Pflege, werden Cremes und Salben angeboten, die den Wirkstoff in ausreichender Menge beinhalten. Das Hautbild bessert sich, erscheint frischer und straffer. Gleichzeitig schützt Hyaluronsäure vor intensiver Sonnenbestrahlung als Fänger freier Radikale und wird bei krankheitsbedingten Hautläsionen therapeutisch angewandt.

Die Schönheitschirurgie nutzt Hyaluronsäure vermehrt in Kombination mit Laserbehandlungen oder Hautpeelings, um den Heilungsprozess zu unterstützen. Als Injektion dient sie der Faltenreduktion, eine Glättung der Haut ist rasch sichtbar. Eine Unterspritzung im Lippenbereich erzielt eine dezente Auffüllung. Der Mund erscheint fester, praller, feine Fältchen (die z.B. das Auftragen eines Lippenstiftes erschweren) werden ausgeglichen. Hyaluronsäure kann daneben Augenringe mildern, einen unebenen Nasenrücken glätten und Wangen leicht aufpolstern.

Bedingt durch die Tatsache, dass Hyaluronsäure ein körpereigener Wirkstoff ist, sind Nebenwirkungen (z.B. allergische Reaktionen, Unverträglichkeiten) bei gentechnisch hergestellten Autologa kaum zu erwarten. Eine Auffrischung der Behandlung ist abhängig von der Dosis und erfolgt nach drei Monaten bis drei Jahren.

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