Laserepilation

Die Laserepilation dient der permanenten Haarentfernung an unterschiedlichen Körperstellen. So werden z.B. tägliche Rasuren im Intim- oder Achselbereich sowie an den Beinen unnötig. Auch ein sogenannter Damenbart kann dauerhaft beseitigt werden.

Mithilfe des Lasers werden die einzelnen Haarwurzeln aufgesucht und zerstört. Da sich die Haare in verschiedenen Phasen (Wachstum – Übergang – Ruhe) befinden und unterschiedlich schnell wachsen, sind meist mehrere Behandlungen notwendig, um den gesamten Bereich permanent zu epilieren.

Der Laserstrahl dringt dabei gezielt in den Haarfollikel ein, erhitzt diesen über einen Absorptionsprozess und verhindert so ein erneutes Wachstum (= Deaktivierung der Haarwurzelzelle). Das Haarwachstum verlangsamt sich mit jedem Lasereinsatz, bis endlich kein Haar mehr nachwächst.

Wie viele Behandlungen notwendig sind, um ein Hautareal vollständig von der Behaarung zu befreien, hängt von mehreren Faktoren ab. Neben den unterschiedlichen Phasen des Wachstums sind dies die Lokalisation (z.B. Gesicht, Arme, Achsel), der Haut- und Haartyp sowie das Alter der zu behandelnden Person. Dunkle Haare lassen sich rascher entfernen als helle, blonde oder ergraute Haare können nicht behandelt werden, da ihre Pigmentierung den Absorptionsprozess nicht mehr ermöglicht. Bei den Hautfarben verhält es sich genau gegenteilig, Haare von dunkelhäutigen Menschen lassen sich schlechter entfernen als von Hellhäutigen.

Einige Wochen vor der Laserepilation sollten die zu entfernenden Haare möglichst nur noch rasiert, nicht mehr gezupft oder epiliert werden. Je nach behandelter Körperstelle kommt es zu mehr oder weniger unangenehmen Empfindungen (Nadelstichen ähnelnd) während des Lasereinsatzes (schmerzhafter in Bereichen mit wenig Fettgewebe oder dünner Hautoberfläche).

Anschließend ist die Haut gerötet und zum Teil auch geschwollen. Durch regelmäßige Kühlung, Hautpflege und Meidung von intensiven Sonnenstrahlen für die nächsten Wochen klingen diese Symptome aber rasch ab.