Laserlipolyse

Die Laserlipolyse beschreibt eine spezielle Form der Fettauflösung zur ästhetischen Formung des Körpers. Die meist genutzte Methode bei überschüssigen Fettzellen ist die Absaugung (Liposuktion).

Dabei werden die Fettzellen durch lysierende Substanzen in ihrer Struktur verändert und über feine Kanülen abgesaugt. Die Laserlipolyse verfolgt das gleiche Ziel, kann aber auch an Körperpartien eingesetzt werden, die für herkömmliche Methoden eher ungeeignet sind (z.B. am Kinn oder Hals). Dabei gilt der Laser als schonende Alternative, die weniger Risiken birgt und mit weniger Nebenwirkungen verbunden ist.

Vor allem kleine Areale wie z.B. das Kinn, die Achselfalten oder der Bereich des Sprunggelenks lassen sich durch Diäten oder Sport nur schlecht formen. Hier kommt der Laser zum Einsatz, der diese Polster beseitigen kann. Der Laserstrahl zerstört dabei nur die überschüssigen Fettzellen (durch Wärmeimpulse), während das umliegende Gewebe geschont wird. Das „flüssige“ Fett kann vom Körper gut aufgenommen werden und wird über den Körperkreislauf der Ausscheidung zugeführt, wodurch eine zusätzliche Absaugung entfällt.

Eine Kombination aus Laserlipolyse und anschließender Liposuktion wird immer dann notwendig, wenn die zu behandelnde Körperpartie größer ist und das gelöste Fett nicht auf natürlichem Weg abtransportiert werden kann.

Der Einsatz des Lasers erfolgt in lokaler Betäubung. Der Erfolg ist rasch sichtbar. Die Oberhaut erwärmt sich, weist Rötungen und Schwellungen auf, die sich nach wenigen Tagen bis Wochen geben. Dann zeigt sich die behandelte Körperpartie glatt und gestrafft (Unterhautstraffung), was ein zusätzlicher Effekt des Lasers ist.

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