Macrolane

Macrolane ist eine spezielle Hyaluronsäure, die nicht-operative Alternativen im Bereich der ästhetischen und plastischen Chirurgie (vor allem zur Faltenbehandlung) bietet und daneben auch von Orthopäden bei Gelenkbeschwerden eingesetzt wird.

Es handelt sich dabei, vereinfacht betrachtet, um aneinandergereihte Zuckermoleküle (Polysaccharide), die vom Organismus gut vertragen werden und kaum zu unerwünschten Reaktionen führen. Macrolane zeichnet sich, im Unterschied zu herkömmlicher Hyaluronsäure, durch eine gewisse Eigenfestigkeit und Kompaktheit aus und baut sich daneben nur langsam im Körper ab. Dies hat dazu geführt, dass das Produkt zunehmend zur schonenden Körperformung bei Männern und Frauen eingesetzt wird. Das Reaktionsrisiko auf diese Substanz ist gleichzeitig durch ihre Modifizierung erhöht.

Macrolane kommt vor allem bei der Brustvergrößerung zum Einsatz, wodurch sich operative Verfahren mit Implantaten bei einem bestimmten Patientenklientel erübrigen. Die Brust darf nicht zu groß sein, sie muss gleichmäßig aufgebaut sein und es dürfen keine Erkrankungen vorliegen, die den Brustbereich betreffen. Auch sollte die Haut eine gewisse Elastizität aufweisen, die eine Aufnahme der Substanz ermöglicht.

Die Behandlung erfolgt unter lokaler Betäubung. Die Injektion von Macrolane erfolgt jeweils zwischen Brustdrüse und Brustmuskel. Dabei wird eine sehr feine Kanüle gewählt, über die die Substanz langsam und gleichmäßig eingegeben wird. Je nach gewählter Füllmenge kann dieser Prozess bis zu einer Stunde dauern. Im Anschluss sind nur wenige Verhaltensregeln und Maßnahmen zu beachten.

Die winzigen Einstichstellen führen eher selten zu Problemen. Eine aktive Teilnahme am täglichen Leben ist sofort wieder möglich, dabei sollten in den kommenden Wochen aber Tätigkeiten oder Sportarten gemieden werden, bei denen große Gewichte getragen werden müssen, hohe Drücke auf den Brustbereich einwirken oder die Arme andauernd hoch erhoben werden.

Die im Vergleich zur normalen Hyaluronsäure modifizierte Zusammensetzung kann zu verschiedenen Reaktionen führen. Hier zeigen sich Rötungen, Schwellungen, Juckreiz, ein permanenter Druck im Brustbereich oder auch nicht abklingende Schmerzen. In seltenen Fällen wird eine Unverträglichkeit beobachtet, hier kann die Substanz rasch durch ein ähnliches Verfahren wie bei der Applikation wieder entfernt werden. Nachteilig könnte der Abbau im Organismus sein, der dazu führt, dass die Behandlung nach zwei bis drei Jahren wiederholt werden muss.

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