Makromastie

Die Makromastie beschreibt die unnatürliche Vergrößerung der weiblichen Brust und wird den Brustfehlbildungen zugeordnet (gleichbedeutend zur Gynäkomastie beim Mann). Dabei lassen sich grundsätzlich vier verschiedene Formen unterscheiden.

Die infantile Makromastie präsentiert sich bereits im Jugendlichenalter. Hier liegen häufig Störungen in der Hormonproduktion (vor allem Östrogen) vor. Die Pubertätsmakromastie ist ebenfalls hormoninduziert und gibt sich meist nach wenigen Monaten wieder selbständig. Bei der symptomatischen Makromastie lässt sich eine Organerkrankung manifestieren, die für die Größenzunahme verantwortlich ist. Daneben spielt auch eine starke Gewichtszunahme eine wesentliche Rolle. Die Graviditätsmakromastie entsteht (unter Hormoneinfluss) durch eine Schwangerschaft und bildet sich nach dieser nicht wieder zurück.

Neben der ästhetischen Komponente verursachen stark überproportionierte Brüste viele Beschwerden. Es kommt zu einer nach vorne gebeugten Haltung (gewichtsbedingt), zu Rücken- und Nackenschmerzen oder Druck bzw. Ziehen im Brustbereich. Die Unterbrustfalte neigt zu Rötungen und Entzündungen, sie reißt leicht bei Manipulationen. Dies zeigt sich auch bei zu kleinen oder einschnürenden BHs. Sportliche Aktivitäten werden zum Teil unausführbar (z.B. Laufen, Springen). Häufig entwickelt sich daneben ein großer Leidensdruck bei den Betroffenen, der zu psychischen Verstimmungen oder auch zur Isolation führen kann.

Abhilfe kann hier nur eine Verkleinerung der Brust durch eine Mammareduktionsplastik schaffen. Hierbei handelt es sich um ein invasives Verfahren, bei dem überschüssiges Fett- und Hautgewebe entfernt wird und die Brust durch spezielle Schnitt- und Nahttechniken den Körperproportionen angeglichen wird.

Erfahren Sie jetzt mehr zum Thema Brustverkleinerung und finden Sie einen erfahrenen Facharzt!