Nasenplastik

Die Nasenplastik (Rhinoplastik) dient der Nasenkorrektur zur ästhetischen Angleichung an die Proportionen des Gesichts. Nicht selten führt ein veränderter Nasenaufbau zu Problemen bei der Atmung. Daneben beeinflusst eine vom Betroffenen als nicht schön empfundene Nase auch das Selbstbewusstsein und die Psyche.

Ursachen für Nasenveränderungen sind z.B. Verletzungen und Unfälle oder auch anatomische Varianten und Fehlbildungen (z.B. Dellen, Höcker, schiefer Nasenrücken). Da sich die Nase bis zum Erwachsenenalter ausprägt, und erst hier das genaue Bild zu erkennen ist, wird eine Nasenplastik in den meisten Fällen erst mit Erreichen der Volljährigkeit durchgeführt.

Je nach Schwere des Eingriffs kann der zu korrigierende Bereich lokal betäubt werden oder es wird eine Vollnarkose gewählt. Der Zugang erfolgt meist über ein Nasenloch, kann aber auch von außen geschehen.

Die den Nasenknorpel und den Knochen überziehende Deckhaut wird vorsichtig abgelöst, um so einen freien Blick auf den zu korrigierenden Bereich zu erhalten. Mittels feiner Meißel oder Schleifwerkzeugen kann der ästhetische Makel behoben werden, daneben dienen auch Füllstoffe und Knorpel (z.B. aus dem Ohr) zum Beheben von Defekten.

Nach dem Wundverschluss wird ein Nasengips angelegt, der der Nase Halt gibt und die Formung unterstützt. Der Bereich ist geschwollen, blau verfärbt (das Hämatom kann bis zu den unteren Augenlidern ziehen) und schmerzhaft. Die Nasenlöcher werden zum Schutz austamponiert, diese Wattepolster können nach einem Tag entfernt werden. Der Verband sollte für eine Woche belassen werden. Bis das endgültige Resultat sichtbar wird, können einige Monate vergehen. Erst dann ist die Schwellung vollständig verschwunden.

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