Permanent Makeup

Immer mehr Frauen nutzen die verschiedenen Techniken des Permanent Makeups, um sich tägliches Schminken zu ersparen. Permanent Makeup findet vor allem im Bereich der Augenbrauen, Augenrändern, Wimpern und am Mund (Kontur oder gesamter Lippenbereich) Anwendung. Daneben lassen sich auch Schattierungen der Haut erzeugen oder Haaransätze an der Kopfhaut farbig gestalten.

Das Makeup wird durch ein Pigmentiergerät aufgebracht, welches einem Tätowiergerät sehr ähnelt. Dabei werden die verschiedenen Farbpigmente in die Epidermis (Oberhaut) eingestochen. Bedingt durch die Art der Anwendung ist der Begriff Permanent etwas irreführend, die eingebrachte Farbe baut sich über den normalen Zellerneuerungsprozess der Haut langsam ab. Mit zunehmendem Alter ist dieser Prozess verlangsamt, hier hält die Farbe länger als bei jungen Frauen, deren Gewebe noch hochaktiv ist.

Generell geht man von einer Haltbarkeit zwischen zwei und fünf Jahren aus, dabei spielt auch die gewählte Farbe eine Rolle. Tiefe und dunkle Farben verbleiben länger sichtbar als helle Farben.

Bevor man sich zu einem Permanent Makeup entschließt, sollte man genaue Informationen einholen. Eine einmal getätigte Zeichnung des gewünschten Bereichs kann nicht einfach wieder rückgängig gemacht werden.

Die Anwendung kann zum Teil ohne Betäubung durchgeführt werden, bei sehr schmerzempfindlicher Haut werden lokalanästhetische Präparate (Cremes, Salben, Tinkturen) aufgetragen, um die feinen Einstiche der Nadel nicht zu spüren.

Der gezeichnete Bereich ist nach dem Eingriff gerötet und geschwollen. Hier dienen abschwellende und kühlende Lotionen oder Pads, die die Wiederherstellung des normalen Hautbildes in den nächsten Tagen unterstützen.

Durch die Nadeleinstiche kommt es auch zu mikrofeinen Blutungen, die sich zu Krusten formen und nach einigen Tagen abfallen.
In den letzten Jahren sind auch Männer auf den Geschmack des Permanent Makeups gekommen. Sie nutzen diese Methode vor allem zur Akzentuierung der Augen oder der Brauen.