Schamlippenplastik

Die Schamlippenplastik beschreibt invasive Maßnahmen zur Vergrößerung oder Verkleinerung der inneren und äußeren Schamlippen (Labien).

Die Notwendigkeit zum Eingriff kann zum einen ästhetisch bedingt sein, zum anderen auch durch Erkrankungen oder Fehlanlagen indiziert sein, um eine ausreichende Funktionalität sowie die physiologische Schutzfunktion zu gewährleisten. Auch führen vergrößerte Schamlippen zu Schmerzen (z.B. bei eng anliegender Kleidung oder beim Radfahren) sowie zu psychischen Problemen (Scham, Isolation).

Vergrößerungen dienen dem Aufbau zu klein angelegter, fehlender (Atresie) oder durch Erkrankung (z.B. Tumor) entfernter Labien. Hierbei können zu kleine Schamlippen durch Injektion mit Eigenfett aufgepolstert werden. Dieser Eingriff ist kaum schmerzhaft und stellt in vielen Fällen eine einfache und sichere Methode dar.

Die Rekonstruktion ist ein operativer Eingriff, bei dem Haut an einer anderen Stelle des Körpers entnommen wird, um daraus Schamlippen nachbilden zu können. Dieser Eingriff dient zum einen der Ästhetik, zum anderen dem Schutz der Vagina, eine Funktion als Schwellkörper kann hierdurch nicht ermöglicht werden.

Verkleinerungen werden hauptsächlich ambulant und in lokaler Betäubung durchgeführt. Hierbei wird überschüssiges Gewebe mit einem Skalpell oder einem elektrischen Messer entfernt und der Wundrand mit dünnen, sich selbst auflösenden Fäden verschlossen. Die Empfindlichkeit und Funktionalität bleiben dabei erhalten.

Erfahren Sie jetzt mehr zum Thema Schamlippenkorrektur und finden Sie einen erfahrenen Facharzt!