Subcision

Als alternative Behandlungsmethode bei Cellulite erfreut sich die Subcision einer zunehmenden Beliebtheit. Hierbei wird das durch eine Veränderung der Bindegewebsstruktur (Verkürzung der Stränge) beulige oder dellenförmige Gewebe wieder gestrafft und geglättet. Auch nach innen gezogene Narben können so hervorgehoben werden.

Die Behandlung erfolgt unter lokaler Betäubung. Dazu wird in den Bereich eine lokalanästhetische Flüssigkeit injiziert, die sich im Gewebe verteilt. Im Anschluss wird ein kleiner Schnitt in unmittelbarer Nähe der zu behandelnden Zone gemacht, über den eine lange Kanüle eingeführt wird. Bei Cellulite am Oberschenkel ist dies in der Regel die Beinaußenseite.

Dann wird die Kanüle durch rasche Bewegungen hin- und hergeführt, wodurch sich die Struktur des Bindegewebes löst. Verkürzte Stränge trennen sich auf und führen so zu einer Glättung. Gleichzeitig wird die Mikrozirkulation angeregt. Das gleiche Vorgehen kann auch bei eingezogenen Narben angewendet werden. Durch Lösung des durch die verkürzten Bindegewebsstränge entstandenen Zuges kann das Hautbild verfeinert werden.

Die Einführung und Bewegung der Kanüle führt zu Verletzungen feiner Gefäße, die sich jedoch rasch regenerieren. Hierdurch kann es zu kleinen Hämatomen kommen, die in den kommenden Tagen wieder abgebaut werden. Auch entsteht eine Schwellung der behandelten Region, die sich durch Kompression mittels straffer Binden rasch bessert. Diese dienen gleichzeitig auch der Formung.