Schlankheitsmittel oft schlechter als ihr Ruf

Samstag, 10. April 2010

Anlässlich des Frühjahrs widmet sich die Stiftung Öko Test erneut dem Thema “Schlankheitsmittel.” Diese erfreuen sich bei einem großen Teil der Bevölkerung nachwievor größter Beliebtheit, versprechen sie doch vollmundig das einfache und schnelle Abnehmen ohne Diät oder Hungern.

Dabei ist die vom Hersteller angestrebte Wirkungsweise der Schlankheitsmittel häufig unterschiedlich, so werben einige Hersteller damit, dass ihr Schlankheitsmittel den Hunger unterdrückt und somit die Nahrungsaufnahme verringert während andere Produkte die Fettverbrennung selbst ankurbeln wollen. Wenig überraschend ergibt der in der aktuellen Ausgabe des Öko-Test Magazins erscheinende Test verschiedener Schlankheitsmittel, dass diese versprochene Wirkung nur in den seltensten Fällen tatsächlich auch eintritt.

Häufig lässt sich bestenfalls gar keine Wirkung feststellen, einige Mittel waren sogar mit gesundheitsschädlichen Pestiziden und Schimmelpilzfiften verseucht. Lediglich ein Mittel bekam die Note “befriedigend.” Es handelte sich um ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel mit dem Wirkstoff Orlistat. Dieser wirkt im Dünndarm, wo er die Spaltung der Fette verhindert. In der Folge absorbiert der Körper deutlich weniger Kalorien. Erhältlich ist der Test in der aktuellen Ausgabe des Öko Test Magazins, welches für 3,80 Euro seit dem 29. Januar 2010 erhältlich ist.

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