Stiftung Warentest bemängelt Bleikonzentration in Trinkwasser

Dienstag, 20. April 2010

Trinkwasser gehört zu den weltweit begehrtesten Rohstoffen überhaupt. Nicht verwunderlich, ist doch die ausreichende Versorgung mit Trinkwasser Voraussetzung für Gesundheit und Produktivität der Bevölkerung.

Um diese herausragende Bedeutung des Trinkwassers entsprechend zu würdigen riefen die Vereinten Nationen im Dezember 1992 den “Tag des Wassers” ins Leben. Anlässlich des 18. Geburtstages dieses Tages widmet sich die Stiftung Warentest der Qualität des deutschen Trinkwassers. Sorgen bereitet dabei insbesondere die teilweise hohe Konzentration von Blei im Trinkwasser.

So werden die Grenzwerte von 25 Mikrogramm Blei im Wasser regional deutlich überschritten, was die Gesundheit des Konsumenten gefährden kann. Insbesondere Säuglinge und Kleinkinder leiden unter hohen Bleiwerten, da diese vom Körper noch nicht verarbeitet werden können. Indes hängen die hohen Werte nicht mit der allgemeinen Trinkwasserversorgung zusammen – diese ist durchaus von hoher Qualität. Problematisch sind vielmehr alte Wasserleitungen in Altbauten, sodass insbesondere Nord- und Ostdeutschland betroffen ist.

Hier können sich Giftstoffe von der Leitung ins Wasser lösen, wenn dieses länger in der Leitung steht. Sicherheit kann hier eine heimische Trinkwasserprobe bieten, die bei der Stiftung Warentest durchgeführt werden kann.

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