Zeckensaison beginnt – Impfung wird empfohlen

Freitag, 23. April 2010

Das Hessische Gesundheitsministerium warnt Bürger vor dem Beginn der Zeckensaison. Besonders wichtig sei es, sich mit einer FSME Impfung gegen die lebensgefährliche Frühsommer-Meningoencephalitis (FSME) vorzubereiten.

Dies gilt insbesondere für Risikogruppen, die besonders von Zeckenkontakten gefährdet sind, also Personen, die sich im häufig in Waldgebieten aufhalten, wie Förster und Jäger, aber auch etwa Jogger. Diese ließen sich in den letzten Jahren immer seltener impfen, sodass die Anzahl der FSME Fälle wieder ansteigt. So gab es 2008 nur 13 Fälle in Hessen, 2009 waren es hingegen schon 21 Fälle. Dabei kann FSME sehr drastisch verlaufen.

So sind irreversible Folgen wie Nervenschäden möglich. Auch Todesfälle kommen vor. Insbesondere Kinder und Jugendliche sind hiervon gefährdet. Darüber hinaus informiert das Gesundheitsministerium über Borreliose, die ebenfalls durch Zeckenbisse übertragen wird. Hierbei handelt es sich um eine Nervenerkrankung, die grippeähnliche Symptome aufweist.

Da die FSME Impfung nicht gegen Borreliose schützt, empfiehlt das Gesundheitsministerium bei Waldaufenthalten Schutzkleidung die möglichst viel Hautfläche bedeckt, wie etwa langärmliche Hemden und Kopfbedeckungen mit breiter Krempe, um keine Angriffsfläche für Zeckenbisse zu bieten. Das Auftragen von Insektenschutzmitteln biete hingegen nur geringen Schutz.

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