Leistungssteigerung durch ausgewogenes Frühstück

Montag, 26. April 2010

Das Meinungsforschungsinstitut FORSA hat im Auftrag der Techniker Krankenkasse eine Studie zum Thema Frühstücksverhalten bei Kindern durchgeführt. Hierbei wurden 1.000 Personen befragt, in deren Haushalten Kinder im Alter zwischen sechs und 18 Jahren leben.

Besonders das Frühstück spielt für den gesamten Tagesablauf eine bedeutende Rolle. Durch eine gesunde und regelmäßige Ernährung werden dem Körper ausreichend Nährstoffe und Energien zugeführt, wichtige Bestandteile für Denk- und Lernprozesse sowie für eine anhaltend hohe Leistungsfähigkeit und Vitalität. Besonders ein Verzicht auf die morgendliche Mahlzeit wirkt sich negativ auf den gesamten weiteren Tagesverlauf aus.

Neben Mangelerscheinungen, z.B. durch fehlendes Calcium, welches für die Entwicklung von Knochen und die Zahnstabilität wichtig ist, zeigen sich Konzentrationsstörungen und Aufmerksamkeitsdefizite. Zudem fördert ein leerer Magen Heißhungerattacken, die zu falschen Essgewohnheiten (z.B. vermehrter Konsum von Fast Food) und so auch zu Übergewicht führen können.

Nahezu jedes sechste Kind der befragten Haushalte geht morgens mit leerem Magen zur Schule und nur jedes zweite Kind frühstückt in Gesellschaft der Familienmitglieder. Als Hauptursache wird fehlende Zeit angegeben. Weitere Gründe sind ein Verweigern der Nahrungsaufnahme durch das Kind sowie Appetitmangel. Beeinflusst wird das Vergalten durch das Alter und den Bildungshintergrund. Mit steigendem Alter kommt es auch zu einem zunehmenden Frühstücksverzicht. Weisen die Eltern einen Haupt- oder Volksschulabschluss auf, ist die Rate der nicht frühstückenden Kinder noch weiter erhöht.

Hier sind die Eltern gefragt, die als positives Beispiel voran gehen sollten. Ein gemeinsames und ausgewogenes Frühstück fördert, neben dem Zusammenhalt der Familie, die Leistungsfähigkeit jedes Einzelnen und legt wichtige Bausteine für die weitere Entwicklung der heranwachsenden Kinder.

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