Unterschiede bei Zahnzusatzversicherungen

Samstag, 1. Mai 2010

Eine aktuelle Untersuchung der Zeitschrift Finanztest befasst sich mit den von den Krankenkassen angebotenen Zusatzversicherungen für die Zahnbehandlung. Dabei wurde das Preis-Leistungs-Verhältnis von 110 Angeboten am Beispiel eines Zahnersatzes ausgewertet.

Heraus kamen deutliche, in ihrer Leistung sehr variable und zum Teil geschlechtsspezifische Unterschiede, bei denen Männer mit meist niedrigeren monatlichen Beiträgen rechnen können. Von den untersuchten Angeboten wurden 16 mit der Note „sehr gut“ ausgezeichnet, die weiteren Zusatzversicherungen bewegten sich im Bereich von „gut“ bis „ausreichend“.

Die meisten gesetzlichen Krankenkassen (GKV) bieten mittlerweile eine private Zahnzusatzversicherung an, die neben den gesetzlich geregelten Leistungen der Zahnbehandlung weitere Kosten übernimmt. Daneben hat jeder Bürger auch die Möglichkeit, eine Zusatzversicherung abzuschließen, die nicht mit der GKV zusammenhängen muss.

Bei der Wahl einer Zusatzversicherung sollte man sich im Vorhinein über die Unterschiede genau erkundigen. Bei Zahnzusatzversicherungen auf Basis einer Lebensversicherung bleibt der Beitrag für die Dauer des Vertrages konstant. Anders verhält es sich bei Tarifen auf Basis einer Schadensversicherung. Hier können die monatlichen Beiträge mit zunehmendem Alter des Versicherten ansteigen. Auch ist die von der eigenen Krankenkasse angebotene Zahnzusatzversicherung nicht immer die beste, ein Vergleich lohnt sich vielfach.

Anzeige