Gesundheitsgefahren durch kabelloses Internet

Freitag, 14. Mai 2010

Die Abteilung Elektrosmog des Münchner Umweltinstituts untersucht zurzeit die Auswirkungen von kabellosen Internetzugängen (W-LAN). Ergebnisse liegen aktuell noch nicht vor, diese können nur durch Langzeit-Tests gewonnen werden.

Der Experte Hans-Ulrich Raithel weist jedoch darauf hin, dass auch die Gefahren des Passivrauchens erst nach 100 Jahren mit Zahlen und Fakten belegt werden konnten. Er warnt vor den noch nicht absehbaren Folgen der ausgestrahlten Signalwellen.

Der zunehmende Wunsch nach einem kabellosen Zugang zur medialen Netzwelt an jedem Ort spiegle sich auch in der wachsende Anzahl von Flatrate-Nutzern wider. Die ausgestrahlten Signale der W-LAN-Sender seien hierbei immer präsent, auch ohne Nutzung des Computers, und würden sich bei Einwählen ins Netz noch verstärken.

Der Mensch ist somit einer andauernden Strahlung ausgesetzt, die zu Kopfschmerzen, Schwindelanfällen und Schlafstörungen führen kann. Zudem ist eine kanzerogene Wirkung nicht ausgeschlossen.

Der Experte rät, den Internetzugang lieber über das Kabel zu nutzen. Auch sollten sich im Schlafzimmer so wenig Störquellen wie möglich befinden. Hierzu zähle neben einem W-LAN-Empfänger auch das schnurlose Telefon, das in Verdacht steht, ähnliche Beschwerden verursachen zu können.

Anzeige