Risikoarme Gewichtsreduktion durch Magenballon

Samstag, 15. Mai 2010

In einer aktuellen Studie des Marktforschungsinstituts Millward Brown Healthcare im Auftrag der Mang Medical One Schönheitskliniken wurden 200 Frauen im Alter zwischen 18 und 50 Jahren mit einem Body Mass Index (BMI) zwischen 27 und 40 zu ihrem Gewicht und den unterschiedlichen Methoden zur Gewichtsreduktion befragt.

Hierbei zeigte sich deutlich, dass nur vierzehn Prozent der übergewichtigen Frauen mit ihrem aktuellen Gewicht zufrieden waren und sich um gesundheitliche Risiken keine Gedanken machten. Zwei Drittel der Befragten befanden sich während der Studie in einem Abnehmversuch. Besonders Frauen mit einem BMI zwischen 36 und 40 benannten den Zweck des Versuches in einer Verbesserung der Lebensqualität durch Steigerung der Gesundheit.

Zu den restlichen Gründen zählten daneben bei allen Teilnehmern vor allem das schlankere Aussehen, das bessere Gefühl sowie ein gesünderes Leben. In einzelnen Fällen spielte auch ein bestimmtes Ereignis eine Rolle.

Die bei den Befragten bekanntesten nicht-invasiven Methoden zur Gewichtsreduktion waren, neben Sättigungskapseln, Medikamenten und Ernährungsumstellungen (z.B. Weight Watchers) sportliche Aktivitäten sowie diätetische Maßnahmen. Die Behandlung mit einem Magenballon war vor der Befragung eher weniger bekannt, führte nach Aufklärung jedoch bei 39 Prozent der Teilnehmerinnen zu einem geweckten Interesse.

Der Magenballon stellt eine nicht-chirurgische Maßnahme zur Gewichtsreduktion dar. Er fand vor allem bei den Frauen großen Zuspruch, die bereits mehrere Diät-Alternativen vergeblich ausprobiert hatten und die einen risikoreichen Eingriff scheuten.

Der aus Silikon gefertigte, magensaftresistente Ballon wird über eine Sonde durch den Mund in den Magen eingeführt und mit Kochsalzlösung gefüllt. Der Ballon schwimmt frei im Magen und füllt diesen zu einem vorher bestimmten Anteil aus. Hierdurch tritt bereits kurz nach Nahrungsaufnahme ein Sättigungsgefühl ein, eine Gewichtsreduktion von ca. 20 Kilo in sechs Monaten ist möglich. Mit Abschluss der Behandlung wird der Ballon entleert und wieder herausgezogen.

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