Femtosekunden-Laser der neuesten Genration erleichtert die LASIK

Montag, 24. Mai 2010

Zur Behandlung von Fehlsichtigkeiten stehen den Augenkliniken verschiedene Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Bereits seit einigen Jahren lässt sich durch Einsatz verschiedener Laser die Brechkraft des Auges verändern, um so eine bessere Sehfähigkeit zu erzielen.

Durch die LASIK (Laser In Situ Keratomileusis) lässt sich nach dem Eingriff eine Sehschärfenoptimierung erzielen. Bei dieser, der refraktiven Chirurgie zugeordneten Methode wird mittels eines feinen Messers die oberste Hornhautschicht eröffnet und zur Seite geklappt, um an das eigentliche Operationsgebiet gelangen zu können. Hier wird dann ein hochspezialisierter, computergestützter Laser eingesetzt.

Der Femtosekunden-Laser erspart den Einsatz einer Messerklinge. Die Schnittführung ist wesentlich präziser, der Eingriff gestaltet sich als schonender für den Patienten. Nach dem Femtosekunden-Laser wird dann der zweite Laser wie gewohnt eingesetzt.

Die neueste Generation der Femtosekunden-Laser ist nun in der Lage, die Aufgaben des zweiten Lasers mit zu übernehmen. Hierdurch kann die Eingriffsdauer verkürzt werden. Auch die durch den Wechsel der Laser bisher möglichen Fehlerquellen sind so praktisch ausgeschlossen.

Das System befindet sich noch in der Anfangsphase und kommt bereits in einigen Kliniken zum Einsatz. So zum Beispiel in der AugenLaserKlinik Trier, die den VisuMax der Firma Zeiss mit der als „FLEx“ bezeichneten Technologie seit Anfang des Jahres für ihre Eingriffe einsetzt.

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