Meeres-Algen als Lifting-Alternative

Samstag, 29. Mai 2010

Bisher galt Hyaluronsäure als das Mittel der Wahl zur Bekämpfung von kleinen Fältchen und Unebenheiten. Die ästhetische Medizin hat nun einen Wirkstoff für sich entdeckt, der biologisch wirksam ist und dabei wesentlich weniger Nebenwirkungen als herkömmliche Mittel aufweist.

Der aus Meeres-Algen gewonnene Stoff wird in Form eines Gels in die betroffenen Gesichtsregionen injiziert. Die Anwendung ist nicht schmerzhaft, hinterlässt keine sichtbaren Spuren und dient vor allem sensiblen Bereichen oder auch größeren Flächen. Das Alginat-Gel formt sanft die verschiedenen Partien. Es eignet sich unter anderem zur Behandlung von Augenringen und Tränenkanälen, formt den Wangen- und Kinnbereich und kann daneben zum Beispiel auch den Handrücken jünger wirken lassen.

Während die positiven Eigenschaften der Meeres-Algen bereits lange in der Lebensmittel- und Kosmetikindustrie sowie in der Zahnmedizin und dem Wundmanagement genutzt werden, hat sich nun die Firma Merz Pharmaceuticals als erstes Unternehmen im Bereich der Schönheitsmedizin ebenfalls mit der Pflanze befasst und das Produkt Novabel® entwickelt.

Die Vorteile des Gels liegen in seinen Eigenschaften begründet. Während es bei Gabe von Hyaluronsäure im Anschluss zu einem Einschwämmen von Flüssigkeit (sichtbar durch die Schwellung) kommt, bindet Alginat-Gel kaum Wasser. Hierdurch entstehen nur in sehr seltenen Fällen kleine Schwellungen, die Behandlung führt direkt zu einem frischeren und jüngeren Erscheinungsbild, die Teilnahme am aktiven Leben ist sofort im Anschluss wieder möglich.

Das Gel baut sich wesentlich langsamer ab als Hyaluronsäure, eine Auffrischung ist meist erst nach ca. 15 Monaten erforderlich. Auch Reaktionen durch Abstoßungsprozesse sind kaum zu erwarten.

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