Gesundheitsrisiken durch Hüftgold

Dienstag, 1. Juni 2010

Eine aktuelle Untersuchung des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung spiegelt die Auswirkungen von Körperfett auf die Gesundheit wider.

Ein Fettzellüberschuss an bestimmten Körperregionen kann als Auslöser verschiedener chronischer Erkrankungen gelten, die zum Teil auch zu einem frühzeitigen Lebensende führen.

Der als Indikator für ein normales Gewicht geltende Body Mass Index berücksichtigt nicht die Fettverteilung und ist somit nicht aussagekräftig genug. Denn es zeigt sich, dass eine ungünstige Fettverteilung bei scheinbarem Normalgewicht mit Risiken für die Gesundheit behaftet ist.

Besonders im Bereich der Hüften und am Bauch können übermäßige Fettdepots in Verbindung mit mangelnder Bewegung das Risiko für Darmkrebs, Diabetes mellitus, Schlaganfall oder koronare Herzkrankheiten (KHK) deutlich erhöhen. Pro Jahr sterben 31.000 Menschen an Darmkrebs, deren Entstehung meist schon in jungen Jahren geprägt wird.

Vor allem Eltern können die Ernährung und sportlichen Aktivitäten ihrer Kinder beeinflussen, sie sind somit in der Verantwortung. In einer aktuellen Umfrage gaben zwei Drittel der Eltern zu, die Gewichts- und Bewegungsproblematik ihrer Kinder nicht bemerkt zu haben. So lässt sich auch die erschreckende Zunahme übergewichtiger Kinder auf nahezu 20 Prozent in Deutschland erklären.

In Kooperation mit der Krankenkasse BKK24 hat sich der Kneipp-Bund nun dieser Problematik angenommen und bietet am 17. Mai in jährlichem Rhythmus einen Beratungstag an, an dem Menschen jeder Altersklasse wertvolle Tipps zu den Themen Ernährung, Bewegung und Gesundheit erhalten können.

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