Mehr Sicherheit für Menschen mit Herzschrittmacher durch mobiles Monitoring

Donnerstag, 3. Juni 2010

Menschen, die einen implantierten Herzschrittmacher oder einen Defibrillator tragen, leben in der ständigen Ungewissheit über die Funktionalität ihrer Geräte.

Um dieser Sorge entgegentreten zu können, hat die Firma Biotronik ein Gerät auf den Markt gebracht, welches den Schrittmacher überwacht und in regelmäßigen Anständen Daten an den behandelnden Arzt sendet.

Der Patient erlangt seine Unabhängigkeit wieder und kann sich ohne ständige Kontrollen frei bewegen. Das Überwachungsgerät (Home Monitoring System) ähnelt einem Handy und steht in permanentem Kontakt mit dem Implantat.

Es liest die Daten aus und sendet diese täglich an den Arzt, der sich mittels gesicherter Internetplattform über den Gesundheitszustand seines Patienten informieren kann. Bei Unregelmäßigkeiten des Schrittmachers erfolgt sofort eine Rückmeldung, die ein zügiges Handeln ermöglicht.

Aktuell bietet nur die DAK ihren Mitgliedern dieses Gerät kostenlos zur Verfügung an. Bedingt durch das mögliche Einsparpotential (z.B. unnötige Klinikaufenthalte oder Arztbesuche) ist eine weitere Verbreitung in Deutschland wünschenswert.

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