Tödliche Badeunfälle: Oft sind Leichtsinn und Überschätzung die Ursache

Freitag, 25. Juni 2010

Rund 500 Menschen sind im vergangenen Jahr in Deutschland ertrunken, und auch im Ausland sind zahlreiche tödliche Badeunfälle zu verzeichnen. Allein in Mallorca starben innerhalb von zwei Wochen acht Deutsche beim Schwimmen. Häufigster Grund für tödliche Badeunfälle ist vor allem mangelnde Vorsicht.

So fand eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Techniker Krankenkasse heraus, dass mehr als 30 Prozent der Befragten auch in Seen, Flüssen oder Strandabschnitten schwimmen würden, die nicht als offizielle Badestelle ausgewiesen sind. Ebenfalls rund ein Drittel der Befragten schwimmen gerne weit hinaus, und ganze fünf Prozent springen direkt in ein Wasser, dass sie gar nicht kennen.

Gerade das direkte Hineinspringen in ein unbekanntes Gewässer kann aber sehr gefährlich sein. So können Wind, Wellen, Strömungen und kaltes Wasser plötzliche Krämpfe verursachen.

Ein paar Regeln helfen allerdings, den Badespaß ungestört zu genießen! An Stellen, die auch Einheimische nicht nutzen, sollte man besser nicht schwimmen. Außerdem sollte man die eigenen Kräfte nie überschätzen, denn das Risiko von Wasserströmungen, Brandungen und Riffen ist meist höher als man glaubt.

Vor dem Schwimmen sollte man sich gut abkühlen und nie überhitzt baden gehen. Auch ein leerer oder voller Magen empfiehlt sich nicht beim Sprung ins kühle Nass. Vor Verletzungen schützen Badeschuhe zuverlässig. Und schließlich darf man das Sonnenschutzmittel nach dem Baden nicht vergessen. Mit diesen wenigen Tipps steht dem sommerlichen Badespaß nichts mehr entgegen!

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