Raucherentwöhnungsprogramm: Leben ohne Nikotin Möglich dank „HappyEnd“

Sonntag, 27. Juni 2010

Dass Rauchen äußerst ungesund, ja sogar krebserregend ist – das ist bekannt. Auch, dass es die Gefahr von tödlichen Herzinfarkten massiv erhöht – und trotzdem rauchen in Deutschland noch immer etwa 30 Prozent der Erwachsenen.

Laut des aktuellen Drogen- und Suchtberichts der Bundesregierung sterben jährlich etwa 140.000 an den direkten Folgen des Rauchens. Und doch – mit dem Rauchen aufzuhören, ist offensichtlich gar nicht so einfach. Die Gründe sind ebenso offensichtlich wie einleuchtend – Rauchen macht sehr schnell süchtig, und die Abhängigkeit von dem Suchtstoff Nikotin wird oft unterschätzt. Dabei muss man die körperliche und die psychische Abhängigkeit unterscheiden.

Aber es ist durchaus möglich, sich das Rauchen auf Dauer abzugewöhnen! Etwa eine Million Menschen schaffen es deutschlandweit pro Jahr, trotz der anfänglichen Angst vor Entzugserscheinungen, Nervosität, Herzklopfen und Schlaflosigkeit. Sie finden Unterstützung bei Ärzten und Apothekern und bei speziellen Programmen wie „HappyEnd“, einem Raucherentwöhnungsprogramm des TÜV Rheinland.

Das Programm ist als Kompaktseminar oder als offenes Gruppenkonzept im Angebot. Es setzt dort an, wo Raucher üblicherweise rückfällig werden, nämlich am Arbeitsplatz. Kaffeepausen mit Kollegen, Stresssituationen und ähnliches steigern das Verlangen nach einer Zigarette. Deshalb werden mit dem Programm hilfreiche Gegenmaßnahmen entwickelt. Damit bietet das Programm eine Analyse der individuellen Rauchgewohnheiten – und einen festen Termin für die letzte Zigarette!

Natürlich geht aber auch hier nichts ohne die richtige Motivation! Der Schritt, mit dem Rauchen aufhören zu wollen, muss freiwillig sein, und er muss selbst getan werden. Bei der Suche nach dem passenden Entwöhnungsprogramm sollten außerdem immer beide Facetten der Abhängigkeit berücksichtigt werden – die psychische und die physische.

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