Impungen bei Fernreisen ins Ausland sollten wahrgenommen werden

Freitag, 9. Juli 2010

Sommerzeit ist Reisezeit, und allein die Anzahl der deutschen Fernreisenden machte im Jahr 2009 etwa fünf Millionen aus. Ob Südamerika oder Afrika, die Lust am Reisen ist offenbar ungebrochen.

Nach einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Techniker Krankenkasse würde sich aber nur 25 Prozent der Fernreisenden gegen die Krankheitserreger im Urlaubsland ausreichend impfen lassen, der größte Anteil der Befragten steht Impfungen eher kritisch gegenüber. Vor diesem Hintergrund rät die Techniker Krankenkasse dringend, sich vor dem Urlaub besonders bei Fernreisen sorgfältig über gesundheitliche Gefahren im Urlaubsland informieren.

Etwa 10 Prozent der Befragten lassen sich laut der Umfrage grundsätzlich gar nicht extra impfen. Viele Krankheiten, die in Europa nahezu eingedämmt sind, sind in anderen Kontinenten aber noch sehr verbreitet, so zum Beispiel Hepatitis, Typhus, Tollwut und Malaria. Außerdem rät die Techniker Krankenkasse dringend, den in Deutschland üblichen Impfschutz zum Beispiel gegen Diphterie und Tetanus konsequent aufrecht zu erhalten.

Grundsätzlich gilt beim Impfen, rechtzeitig daran zu denken, denn einige Impfungen wirken erst nach mehreren Spritzen innerhalb eines festen Zeitrahmens. Auch gilt es zu bedenken, dass sich manchen Impfungen nicht direkt miteinander vertragen, so dass ein Abstand von mehreren Wochen dazwischen liegen sollte.

Nach Ansicht der Techniker Krankenkasse sollte die letzte Impfung spätestens vier Wochen vor dem Urlaubsantritt beendet sein, wobei gerade bei Last Minute-Urlaub einige Impfungen durchaus auch noch kurz vor dem Reiseantritt sinnvoll sein können.

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