Hautkrebsfrüherkennung und Sonnenschutz nutzen

Sonntag, 11. Juli 2010

Zuviel Sonne schadet der Haut und kann langfristig sogar zu Hautkrebs führen. Obwohl dies allgemein bekannt ist, erkranken noch immer jedes Jahr etwa 250.000 Menschen an hellem und 16.000 an schwarzem Hautkrebs. Ungefähr 30000 Menschen sterben jährlich an Hautkrebs, und laut einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Forsa bekommt immer noch jeder Vierte ab und zu einen Sonnenbrand. Nur etwa 30 Prozent schützen sich so, dass sie keinen Sonnenbrand bekommen.

Alles in allem sehr bedenkliche Zahlen. Der beste Schutz ist immer noch ein vernünftiger Umgang mit der Sonne. So denken knapp 50 Prozent zwar am Strand daran, sich vernünftig einzucremen, beim Radfahren und anderen sportlichen Aktivitäten vergisst man dies aber gerne. Etwa 30 Prozent verzichten von Zeit zu Zeit sogar ganz darauf. Gerade in der Altersgruppe zwischen 18 und 25 verwenden rund 23 Prozent der Befragten grundsätzlich keinen Sonnenschutz.

Ein ausreichender Schutz vor der Sonne bedeutet auch, sich während der ersten Urlaubstage meist im Schatten aufzuhalten und mit kurzen Sonnenbädern zu beginnen. Zwischen 11 und 15 Uhr sollte man die Sonne generell meiden. Auch die richtige Kleidung bietet Schutz, denn es gibt T-Shirts, Shorts und Hüte aus speziellen Stoffen, die effektiven Schutz vor UV-Strahlen gewähren. Bei dem Kauf einer Sonnenbrille sollte man auf einen 100prozentigen UV-Filter achten.

Bei Sonnenschutzmitteln ist ein Lichtschutzfaktor von mindestens 15 von Vorteil. Die Creme muss allerdings regelmäßig aufgetragen werden, und auch bei wasserfesten Produkten sollte man öfters nachcremen. Besondere Sorgfalt erfordern Stirn, Nasenrücken, Ohren, Lippen, Schultern, Rücken, Brust und Fußrücken. Bei Kindern ist besondere Vorsicht geboten, sie sollte man gar nicht in der direkten Sonne lassen. Außerdem gibt es spezielle Sonnenschutzmittel für Kinder. Bei Mallorca-Akne empfiehlt sich ein fettfreies Sonnenschutzmittel. After Sun-Produkte sollten in jedem Fall angewandt werden.

Viele Krankenkassen bieten im Übrigen eine ab dem 20. Lebensjahr an. Gute Heilungschancen bestehen, wenn die Krankheit rechtzeitig erkannt wird.

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