Junge Menschen im Schönheitswahn

Samstag, 7. August 2010

Die Verschönerung des eigenen Körpers durch Schmuck, Tätowierungen oder Operationen wird immer beliebter. Besonders jüngere Menschen sehen häufig die Risiken dieses Schönheitswahns nicht und gefährden dadurch ihre Gesundheit. Sowohl bei Piercings als auch bei Tätowierungen oder Schönheitsoperationen können sich die Wunden entzünden und dadurch Bakterien in den Körper gelangen. Dies wiederum kann zu lebensbedrohlichen Infektionen führen.

Meist gelangen diese Bakterien durch mangelnde Hygiene (z.B. wenn der Eingriff ohne Handschuhe vorgenommen wird) in die Wunde. Beim Stechen eines Tattoos können zusätzlich Allergien gegen die verwendeten Farben auftreten. In spezialisierten Kliniken werden heutzutage immer mehr Schönheitsoperationen wie z.B. Brustvergrößerungen, Bruststraffungen, Hautstraffungen, Fettabsaugungen oder die Korrektur von Hängelidern durchgeführt. Neben Wundinfektionen können hier weitere schwerwiegende Komplikationen wie z.B. ein Kreislaufzusammenbruch auftreten. In einigen Fällen kann dieser auch lebensbedrohlich enden.

Neben den Komplikationen, die bei einer Verschönerung des eigenen Körpers auftreten können, wird oftmals auch nicht das gewünschte Ergebnis erreicht. Dies verdrängen die Kunden der Piercer, Tätowierer und Schönheitschirurgen jedoch. Oder möchten Sie sich gerne vorstellen, wie ihr Augenlid noch mehr hängt als zuvor, eine Brust höher sitzt als die andere oder bei dem Eingriff ein Gesichtsnerv verletzt wurde und Ihr Gesicht nun keine Mimik mehr ausdrücken kann?

Von den jungen Frauen unter 24 Jahren trägt inzwischen jede Dritte ein Piercing. Die Männer sind diesbezüglich vernünftiger und/oder nicht nur auf die mögliche Schönheit ihres Körpers konzentriert. Wer sich für ein Piercing, eine Tätowierung oder eine Schönheitsoperation entscheidet, sollte sich seiner Gesundheit zuliebe genau über den Eingriff, die Risiken und den Piercer, Tätowierer oder Schönheitschirurgen informieren. Das Internet hilft dabei.

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