Gesunde Kleidung für Kinder und Babys

Dienstag, 10. August 2010

Kleidung für Babys und Kinder soll nicht nur nett aussehen sondern auch schadstoffarm sein. Empfindliche Kinder können beim Tragen von ungeprüften Textilien mit Allergien oder einer geröteten Haut z.B. an Armen und Beinen reagieren. Zusätzlich kann die Haut dann auch beginnen zu jucken.

In vielen Fällen können Mütter, Omas, Tanten und alle anderen Verwandten und Bekannten, die den Kindern Kleidung kaufen möchten, auf den Geruch achten. Kleidungsstücke, die bereits Im Geschäft unangenehm riechen, sollten nicht gekauft werden. Wenn Sie neben dem Geruchstest sichergehen möchten, dass das Kleidungsstück vom TÜV geprüft wurde, so achten Sie auf das Prüfsiegel mit dem Namen „TOXPROOF“. Dieses wird vom TÜV Rheinland vergeben. Textilien mit diesem Siegel unterschreiten sogar den gesetzlichen Mindestwert.

Auch für Lederkleidung und Schuhe gibt es ein Prüfsiegel. Sie erkennen dies hier an dem „SG-Zeichen“. „SG“ steht dabei für „schadstoffgeprüft“. Zusätzlich enthalten diese Kleidungsstücke und Schuhe auch keine krebserregenden Stoffe.

Wer ganz sicher gehen möchte und seiner Gesundheit etwas Gutes tun möchte, der kann auch Kleidungsstücke und Schuhe aus Naturfasern kaufen. Diese Ökotextilien sind bei Umweltorganisationen, aber auch bei diversen Versandhäusern im Internet oder teilweise auch bei Discountern und in Drogerien erhältlich. Diese Kleidungsstücke werden aus Naturmaterialien wie Baumwolle oder Leinen hergestellt und sind nicht nur besonders hautverträglich sondern auch atmungsaktiv. Man schwitzt in diesen Materialien wesentlich weniger als in Kleidungsstücken aus chemischen Fasern.

Sämtliche neuen Kleidungsstücke sollten grundsätzlich vor dem ersten Tragen zusammen mit ähnlich farbigen Textilien gewaschen werden. Viele Kleidungsstücke dürfen laut dem Pflegeetikett jedoch nur 30 oder 40 Grad gewaschen werden, obwohl eine 60-Grad-Wäsche nötig ist, um die meisten Giftstoffe zu entfernen.

Anzeige