Günstige Matratzen: Stiftung Warentest zu Kaltschaum- und Latexmatratzen

Sonntag, 28. November 2010

Wenn Sie sich eine neue Matratze kaufen möchten, sollten Sie nicht nur auf Preis und Werbeversprechungen achten. Nicht immer sind laut der Stiftung Warentest die teuren Matratzen besser als die billigeren. Im Gegenteil, teilweise schneiden die günstigeren Modelle, die bis zu 300 Euro weniger kosten, deutlich besser ab.

Stiftung Warentest untersuchte Kaltschaum- und Latexmatratzen mit dem Ergebnis, dass eine mit „gut“ bewertete Matratze aus Latex sowohl für 249 Euro (Ikea, Sultan Engenes) als auch für 540 Euro im Handel erhältlich ist. Man kann demzufolge nicht pauschal davon ausgehen, dass teure Matratzen besser sind als günstigere.

Alle acht bis zehn Jahre sollten Sie sich eine neue Matratze zulegen. Nicht alle Matratzen, die von Stiftung Warentest getestet wurden, konnten den Testbedingungen jedoch auch über eine derart lange Zeit bestehen. Dazu zählen auch Marken-Matratzen wie die Schlaraffia Care 300, die über die Jahre hinweg immer weicher wurde. Diese Matratze wurde daher nur mit der Note „ausreichend“ bewertet. Die Vielzahl der Matratzen konnte jedoch den Dauertest bestehen.

Laut Stiftung Warentest sind Kaltschaummatratzen eher zu empfehlen als Latexmatratzen, da sie leichter sind und somit z.B. auch das Wechseln des Spannbettlakens leichter fällt. Sowohl Kaltschaum- als auch Latexmatratze speichern die Wärme. Wer demnach zum nächtlichen Schwitzen neigt, der sollte eher eine Federkernmatratze kaufen, da diese Matratzenart besonders luftdurchlässig ist.

Was in den Geschäften als Allergikermatratzen verkauft wird, ist nicht zwingend eine Matratze mit Milbenbezug. Auch von der Massagewirkung der Matratze Badenia Trendline BT 310 konnten die Fachleute der Stiftung Warentest nichts feststellen. Auf die Härtegrade der einzelnen Matratzen sollte man sich ebenfalls nicht blind verlassen, so das Testurteil der Stiftung Warentest.

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