Unzufriedenheit: Erbliche Aspekte sind nur teilweise der Grund

Dienstag, 7. Dezember 2010

Bisher wurde immer behauptet, ob ein Mensch in seinem Leben zufrieden oder unzufrieden ist, hinge an den Genen und der eigenen Kindheit. Durch eine neue Studie wurden Menschen, die sich darauf hinausreden möchten, nun eines Besseren belehrt.

Natürlich hat jeder Mensch durch die vererbten Gene und die Erziehung in der Kindheit ein gewisses Maß an Persönlichkeit entwickelt. Die einen Menschen denken von Grund auf positiver als die anderen. Dennoch kann jeder gemäß dieser neuen Studie einiges tun, um mit seinem Leben zufrieden zu sein.

Gesunde Ernährung mit frischem Obst und Gemüse sowie regelmäßige Bewegung an der frischen Luft tragen beispielsweise zu einer positiven Grundeinstellung bei. Menschen, die gläubig sind, sind laut der Studie ebenfalls zufriedener als ungläubige Menschen. Weiterhin trägt auch der Partner zur eigenen Zufriedenheit bei.

Können sich die Partner emotional unterstützen, so trägt dies zur Lebenszufriedenheit bei. Ist der Partner hingegen kein Familienmensch, so ist es für die Partnerin bezüglich der Lebenszufriedenheit meist sogar besser, sie lebt alleine. Die Frauen sind dann wesentlich zufriedener als in einer unglücklichen Partnerschaft. Gleiches gilt natürlich auch für Männer, deren Partnerinnen keine Familie gründen möchten. Zur Lebenszufriedenheit trägt auch das soziale Engagement bei.

Die Studie zeigte somit, dass jeder an sich selbst arbeiten kann und auf diese Weise zufriedener werden kann, auch wenn er eigentlich ein eher pessimistischer und niedergeschlagener Typ Mensch ist. Menschen, die viel mit ihren Freunden unternehmen sind laut der Studie wesentlich zufriedener als Menschen, die sich überwiegend um die eigene Karriere kümmern.

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