Mikrowellen-Gerichte häufig ungesund

Freitag, 10. Dezember 2010

Für Menschen, die das schnelle und unkomplizierte Essen lieben, gibt es heutzutage viele Gerichte, die ganz einfach und schnell in der Mikrowelle erwärmt werden können. Unter den Mikrowellengerichten findet man z.B. Hausmannskost wie Gulasch oder Geschnetzeltes.

Was so praktisch ist, ist jedoch in vielen Fällen nicht gesund, so die Verbraucherzentrale NRW. Die Mikrowellengerichte enthalten sehr große Mengen Salz, die für den Konsumenten jedoch meist nicht ersichtlich sind. Besonders für ältere Menschen und Menschen mit Übergewicht kann der regelmäßige Konsum von Mikrowellenfertiggerichten fatale Folgen haben: Dauerhaft zu hoher Salzkonsum hebt den Blutdruck an und kann so neben einem krankhaften Bluthochdruck auch zu Krankheiten im Herz-Kreislauf-Bereich wie z.B. einem Herzinfarkt führen.

Jeder Mensch sollte täglich maximal 6 Gramm Salz mit der Nahrung verzehren. Einige der von der Verbraucherzentrale NRW getestet Mikrowellengerichte enthielten jedoch in nur einer Portion bereits diese 6 Gramm Salz. Mit einem Gericht ist somit bereits der tägliche Salzgehalt erreicht. Bisher sind die Hersteller nicht verpflichtet, den Salzgehalt eines Gerichtes auf der Packung anzugeben, so wie dies z.B. mit der Kalorienmenge der Fall ist.

Einige Hersteller geben den Salzgehalt freiwillig an, andere rechnen den Salzgehalt um und geben den Natriumwert an, andere Hersteller wiederum machen diesbezüglich keinerlei Angaben. Wird der Natriumwert angeben, so können viele Konsumenten damit nichts anfangen und beachten diesen nicht. Dieser Natriumwert muss mit 2,54 multipliziert werden, um den Salzgehalt in Gramm eines Fertiggerichtes zu erhalten.

Auch wenn die Mikrowellengerichte oftmals nur wenige Kalorien haben, so sollten Sie trotzdem lieber aufgrund des extrem hohen Salzgehaltes die Finger davon lassen.

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