Zierkürbisse: Nicht zum Essen geeignet

Montag, 13. Dezember 2010

Im Herbst haben Kürbisse wieder Hochsaison. Sie werden sowohl zum Verzehr als auch zur Zierde verwendet und zieren dann z.B. den Hauseingang oder das Wohnzimmer. Wenn Sie Kürbisse nicht nur als Dekoration sondern zum Kochen verwenden möchten, so sollten Sie unbedingt beim Kauf darauf achten, ob es sich um einen Zier- oder Speisekürbis handelt. Hier bestehen nämlich massive Unterschiede, so die Verbraucherzentrale Bayern.

Nicht immer kann ein Zier- von einem Speisekürbis nur aufgrund seines Aussehens unterschieden werden. In den Geschäften wird daher immer ein spezieller Hinweis angebracht, wenn es sich um Zierkürbisse handelt, die nicht verzehrt werden dürfen.

Im Gegensatz zu den Speisekürbissen enthalten die Zierkürbisse Bitterstoffe, die giftig sind. Wenn Sie Zierkürbisse verzehren, so können Sie unter massiven Magen-Darm-Problemen mit Durchfall und Erbrechen leiden. Zierkürbisse erkennt man am Geschmack: Sie schmecken äußerst bitter.

Wer schon seit Jahren Zier- und Speisekürbisse im eigenen Garten anpflanzt, sollte laut der Verbraucherzentrale Bayern zusätzlich achtsam sein, da beide Kürbisarten auch Kreuzungen bilden können. Auch diese sind dann giftig. Und auch bei diesen Kreuzungen ist der Zierkürbis oft nicht vom Speisekürbis zu unterscheiden.

Wenn Sie Fragen zu diesem Thema oder allgemein zum Thema Ernährung haben, so können Sie sich telefonisch an die Verbraucherzentrale Bayern unter der Telefonnummer 01805-829232 wenden. Die Beratung kostet Sie 14 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz.

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