Federweißer: Ein Getränk mit unterschätztem Alkoholgehalt

Samstag, 18. Dezember 2010

Jetzt ist wieder Saison für den „Federweißer“, ein Getränk aus weißem Traubenmost, der noch weiter gärt. Im Getränk befindet sich Hefe, die wie weiße Flöckchen oder Federn schwimmt, daher auch der Name des Getränkes.

Laut der Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Bayern enthält der Federweißer mehr Alkohol als viele denken. Durch den süßlichen Geschmack unterschätzen viele den Alkoholgehalt dieses saisonalen Getränkes. Der Alkoholgehalt reicht von etwa fünf Volumenprozent (ähnlich wie bei Bier) bis hin zu 11 Volumenprozent, wenn das Getränk schon länger gegärt ist und dann auch herber schmeckt.

Flaschen, in denen sich Federweißer befindet, sollten aufrecht im Regal stehen. Zu beachten ist auch, dass der Verschluss der Flasche aufgrund der entweichenden Kohlensäure nicht luftdicht ist. Nach dem Kauf dieses Getränkes sollte es so bald wie möglich getrunken werden oder nur wenige Tage im Kühlschrank stehend gelagert werden. Ansonsten verliert das Getränk an Kohlensäure. Wem der Federweißer aus dem Kühlschrank zu süß ist, der kann die Flasche einige Stunden bei Zimmertemperatur stehen lassen, so die Verbraucherzentrale Bayern.

Wenn Sie Fragen zu diesem Getränk oder anderen Getränken und Lebensmitteln haben, so können Sie sich unter der gebührenpflichtigen Telefonnummer 01805 829232 für 14 Cent in der Minute aus dem Festnetz beraten lassen.

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